Rauchwarnmelder


         Rauchwarnmelder retten Leben

         Informationsfilm

 

 

  

  

          A C H T U N G 

          Rauchwarnmelder  Installationspflicht 

  • für Neu und Umbauten seit 2013 
  • Übergangsfrist für Bestandsbauten in NRW  bis Ende 2016

Wir beraten wir Sie gerne und umgehend. Rufen Sie uns an

 

 

 

Um einen Mindestschutz zu gewährleisten, sind nach § 49 Abs.7 ( Landesbauordnung ) Rauchwarnmelder in den Schlafräumen und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mit mindestens  einem Rauchwarnmelder zu versehen.

 

 Wohnungsbrände in Deutschland    

  • Jedes Jahr sterben ca. 500 Menschen durch Brände – die meisten davon in ihren eigenen vier Wänden.
  • Über 70 Prozent der Brände ereignen sich nachts.
  • Rauch und giftige Gase lassen die Schlafenden in eine tiefe Bewusstlosigkeit fallen.
  • Etwa 95 Prozent der Todesfälle sind auf eine Rauchvergiftung zurückzuführen.
  • Sobald ein Schwelbrand in offenes Feuer übergeht, können sich die Flammen mit rasender Geschwindigkeit ausbreiten.
  • Oft bleiben keine zwei Minuten zur Flucht.
  • Trotz dieser Fakten sind in Deutschland immer noch nicht alle privat genutzten Gebäude mit Rauchwarnmeldern ausgestattet.

Brandgefahren und gefährdete Personen

 

Das Gefahrenpotenzial eines Wohnungsbrandes ergibt sich aus der Wahrscheinlichkeit eines Feuers und den Folgen, die aus einem solchen Brand entstehen können. Somit beruht die Installation von Rauchwarnmeldern immer auf einer gründlichen Gefahrenanalyse der betreffenden Wohneinheiten.

Zusätzlich gibt es bestimmte Personengruppen, die im Ernstfall besonders gefährdet sind:

 

 Ältere Menschen und kleine Kinder

 Ältere Menschen unterliegen statistisch einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit, bei Wohnungsbränden ums Leben zu kommen, als jüngere. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Zahl der Senioren in Deutschland stetig ansteigt.

Aber auch Kinder unter sechs Jahren gehören zu den überdurchschnittlich gefährdeten Personen. In ihrem Umfeld sowie in der Nähe der Eltern sollten unbedingt Rauchwarnmelder angebracht werden, damit ein Erwachsener im Fall des Falles schnell Hilfe leisten kann.

 

 

Behinderte Menschen

Behinderte Menschen können sich oft nicht so schnell vor einem Feuer in Sicherheit bringen wie Nicht-Behinderte. Sie müssen deshalb so früh wie möglich vor einem Feuer gewarnt werden.

 

 

Bewohner von Mehrfamilienhäusern

Besonders gefährdet sind auch die Bewohner von Mehrfamilienhäusern. Zum einen existieren hier deutlich mehr Gefahrenquellen als in einem Einfamilienhaus. Zum anderen bemerken die Bewohner oft gar nicht, wenn sich in einer anderen Wohnung ein Feuer ausbreitet. Darüber hinaus ist eine besonders große Anzahl Menschen von der Gefahr betroffen.

 

 

Personenschutz und Erhalt von Sachwerten

Rauchwarnmelder haben die Aufgabe, Menschenleben zu retten (Personenschutz). Sie können aber auch helfen, Sachwerte zu schützen und das Ausmaß materieller Folgeschäden zu verringern.